Was du standardisieren solltest (damit es ruhig wird)
Einheitlichkeit heißt nicht „alles gleich“, sondern: wiedererkennbare Prinzipien, die in jedem Kanal gelten.
Ein einheitlicher Markenauftritt entsteht durch wenige klare Regeln, gute Vorlagen und einen festen Review-Prozess. Standardisiert werden sollten Design, Bildwelt, Sprache und die wichtigsten Anwendungen wie Website, Social Media, Ads, Präsentationen und HR-Material.
Design-Regeln
- Primärfarben + Akzent
- 2 Schriften + Hierarchie
- Spacing / Grid
- Icon-/Illustrationsstil
Bildwelt
- Motive (Menschen/Produkte/Szenen)
- Licht/Look (warm/kühl, Kontrast)
- Perspektive & Zuschnitt
- Do/Don'ts + Beispiele
Sprache
- Tonalität (locker/seriös)
- Claim-Baukasten
- Wording-Liste (Begriffe)
- Beispieltexte (Website, Social, E-Mail)
Beispiele (typische Anwendungen)
- Social: 3–5 Post-Layouts + 2 Story-Layouts
- Ads: 2–3 Creatives pro Angebot
- Sales: 1 Pitch-Deck + 1 Onepager
- HR: Stellenanzeige + Karriereseite
Umsetzungsplan (kurz)
- 1 Quelle definieren (z. B. Figma) + Export-Ordner.
- Templates bauen + testen (2 Personen).
- Rollout in Wellen + Review-Ritual.
- System pflegen: 30 Min/Woche.
Schnelltest für Konsistenz
- Gibt es eine zentrale Datei oder Ablage für aktuelle Assets?
- Können neue Posts, Anzeigen und Präsentationen aus Vorlagen entstehen?
- Sind Bildstil und Tonalität mit Beispielen erklärt?
- Prüft jemand regelmäßig, ob neue Inhalte zum System passen?
Häufige Fragen zum Markenauftritt
Was bedeutet einheitlicher Markenauftritt?
Ein einheitlicher Markenauftritt bedeutet, dass Design, Sprache, Bildwelt und Botschaften über alle Kanäle wiedererkennbar zusammenpassen.
Welche Kanäle sollte man zuerst standardisieren?
Beginne mit den Kanälen, die Kunden am häufigsten sehen: Website, Social Media, Anzeigen, Präsentationen und E-Mail-Signatur.
Wie bleibt der Markenauftritt langfristig konsistent?
Durch klare Vorlagen, eine zentrale Asset-Ablage, einen Brand Owner und kurze regelmäßige Reviews.