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Was kostet eine Marketingagentur wirklich? (realistische Einordnung)

Die Preisfrage ist selten nur eine Preisfrage. Entscheidend ist, ob du ein klares Setup, laufende Optimierung oder nur einzelne Leistungen einkaufst.

Datum

20.12.2025

Lesezeit

11 Minuten

Kategorie

Agenturauswahl

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Kernartikel

Für die Auswahl-Kriterien siehe: Marketingagentur auswählen (Kernartikel).

Inhalt

Preise verstehen – ohne Bauchgefühl

Kosten sind nicht nur „Stundensätze“. Entscheidend ist: Scope, Verantwortung, Geschwindigkeit und Messbarkeit.

Artikel

1) Projekt vs. Retainer

Kurzantwort

Eine Marketingagentur kostet je nach Scope, Seniorität und Verantwortungsgrad sehr unterschiedlich. Für Mittelständler ist meist sinnvoll: erst ein klar abgegrenztes Setup-Projekt für Strategie, Website, Tracking oder Kampagnenbasis, danach ein Retainer für Tests und Optimierung.

Der billigste Anbieter ist selten der wirtschaftlichste, wenn Diagnose, Messung und Ownership fehlen. Dann zahlst du später für Korrektur, Relaunch oder Neustart.

Projekte eignen sich für klar definierte Deliverables. Retainer eignen sich für laufende Optimierung und Betrieb.

Projekt

z. B. Website-Relaunch, Landingpage-Set, Tracking-Setup, Kampagnen-Launch.

Retainer

z. B. Performance-Marketing Betrieb, CRO, Content-System, kontinuierliche Tests.

Prüffrage: Wollt ihr „bauen“ oder „betreiben“? Viele brauchen erst ein Projekt (Setup), dann Retainer (Optimierung).

2) Warum billig teuer wird

Billig wird teuer, wenn du Output ohne Wirkung kaufst: schöne Assets, aber keine Messung, kein Funnel, keine Verantwortung.

  • Keine Diagnose: es wird „gemacht“, ohne Engpass zu kennen.
  • Kein Tracking: niemand kann sagen, was funktioniert.
  • Keine Ownership: Verantwortung bleibt komplett bei euch, obwohl ihr extern einkauft.

Am Ende zahlst du doppelt: einmal für „Produktion“ und später nochmal für „Rettung“.

3) Was sinnvoll investiert ist (und was nicht)

Sinnvoll ist, was die Entscheidung im Funnel verbessert: Klarheit, Proof, Conversion und Prozess.

  • Sinnvoll: Tracking/Reporting, Landingpages, Offer/Copy, Creatives, Tests.
  • Oft unsinnig: „mehr Content“ ohne Distribution/CTA, Design-Polish ohne Proof, Kampagnen ohne Funnel.

Wenn du nur „sichtbar“ werden willst, bezahlst du Reichweite. Wenn du Ergebnisse willst, bezahlst du System + Optimierung.

4) Kosten-Treiber: woran du Angebote erkennst

Diese Punkte treiben Aufwand (und sind nicht automatisch schlecht):

  1. Disziplinen: Strategie, Copy, Design, Dev, Ads, SEO, Video, Analytics.
  2. Frequenz: wie viele Iterationen/Tests pro Monat?
  3. Komplexität: mehrere Zielgruppen, Standorte, Produkte, Stakeholder.
  4. Beweismaterial: Cases, Assets, Fotos/Videos (müssen oft erst entstehen).

Gute Angebote machen transparent: was ist inklusive, was optional, was ist Ziel.

5) Budget-Logik für Mittelstand (pragmatisch)

Die sinnvollste Budget-Frage ist nicht „wie billig geht’s“, sondern: welcher Output bringt welche Wirkung?

Pragmatischer Start: 1 Setup (Projekt) + 1 Optimierungsphase (Retainer) mit klaren KPIs. So filterst du auch unrealistische Erwartungen – auf beiden Seiten.

Angebotsvergleich

Ein gutes Angebot beantwortet drei Fragen: Was wird geliefert? Warum genau das? Woran erkennen wir, dass es wirkt?

Wenn ein Angebot diese drei Fragen nicht klar beantwortet, ist der Preis kaum bewertbar. Cookie Brand prüft deshalb zuerst Scope, KPI-Logik und Umsetzbarkeit, bevor wir über Paket oder Retainer sprechen.

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Willst du Preise & Scope transparent vergleichen?

Cookie Brand ordnet Projekt, Retainer und Paketlogik transparent ein und zeigt dir, welche Investition für eure Ziele wirklich sinnvoll ist.

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FAQ

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Warum sind Angebote so schwer vergleichbar?

Weil oft Scope, Verantwortung und Messlogik unterschiedlich sind. Vergleiche nicht nur Stunden, sondern KPIs, Prozesse und Deliverables.

Projekt oder Retainer – was ist besser?

Oft beides in Reihenfolge: erst Setup (Projekt), dann Optimierung (Retainer). Retainer ohne gutes Setup wird oft „Produktion ohne Richtung“.

Was ist der häufigste Kosten-Fehler?

Zu früh „skalieren“ (mehr Ads/Content), bevor Tracking, Landingpage und Prozess stehen. Dann steigt Budget, aber nicht der Umsatz.

Nächster Schritt

Budget-Frage sauber klären

Wir helfen dir, Scope und Erwartungen realistisch zu setzen – damit du weder zu klein einkaufst noch Geld verbrennst.